Montag, 11. März 2013

*RAHMSOSS' & BREZ'N GUGELHUPF*



Schon lange schlummerte es in meinem Kochbüchlein....Schuhbeck's Brez'n Gugelhupf Rezept!
Bei unserem großen Familienessen im Februar probierte ich es endlich einmal aus. 
Meine Empfehlung: Nachbacken!

Hier das Rezept:

*BREZ'N GUGELHUPF*

6 Brezen
2 Kaisersemmeln - 
beides einen Tag in der Plastiktüte gelagert
1/2 l Milch
4 Eier - getrennt
1 Zwiebel
Petersilie
Salz
1 EL Butter

Die Brezen und Kaisersemmeln in Würfel schneiden, mit der kochenden Milch übergießen, abdecken und eine Stunde ziehen lassen.
*
Inzwischen die Zwiebelwürfel und die kleingeschnittene Petersilie in der Butter anschwitzen.
*
Die Eidotter und das Zwiebelgemisch unter die Brezenmasse mischen und salzen.
*
Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.



Die Masse in eine gut gebutterte und bemehlte Gugelhupf-Form geben und bei 175 Grad 45 - 55 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Etwas auskühlen lassen und auf einen Teller stürzen. Falls das nicht so glatt geht, kurz ein nasses Tuch auf die Form legen. Dann klappt's meistens!
  

Der ist jetzt schon wieder zum nächsten Essen geordert worden :)
 

Der zweite Star an diesem Abend war unsere traditionelle RAHMSOSSE - wie geschaffen für diesen Gugelhupf.

Bei diesem Gericht ist die Soße der Hit - der Name verrät es ja schon. Aber das Fleisch steht ihr in nichts nach! 
*
Hierzu wird ein großes Stück Rindfleisch mindestens 3 Tage in einer Essigwasser-Gemüse-Mischung ( 1/3 Essig - 2/3 Wasser ) eingelegt und abgedeckt. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.


Hier die Zutaten und unser altes Familien-Rezept für Euch:


*RAHMSOSS'*

2 - 3 kg Rinderbraten von der hohen Rippe
Sellerie
Karotten
Knoblauch
Lorbeerblätter
Wacholderbeeren
Pfefferkörner
Essig - ein eher milder, Weißwein- oder weißer Balsamico z.B.
*
 1/2 l süße Sahne
2 - 3 EL Quittengelee 
Salz
Pfeffer
Zucker

***

In einem großen Bräter Butterschmalz erhitzen und das abgetrocknete Fleisch von allen Seiten anbraten, das Gemüse dazugeben und mit ca. 1/2 - 3/4 l Essigwasser und ca. 1/2 l Wasser aufgießen. Etwas salzen und insgesamt ca. 3 Stunden zugedeckt schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit einen zerbröckelten Soßenlebkuchen dazugeben.
*
Wenn das Fleisch weich ist - und es wird meist butterweich -, nimmt man es aus dem Bräter und stellt es zur Seite. 
*
Den Soßenansatz durchsieben und wieder in den Bräter füllen, die Sahne und den halben Lebkuchen  dazugeben und mit dem Stabmixer glätten. Jetzt die Soße mit ZUCKER, Salz Pfeffer und Quittengelee abschmecken. Sie muß süß-sauer und "rund" werden. Mit etwas Speisestärke oder Mehl binden. Die Soße muß richtig sämig sein.
*
Danach das etwas abgekühlte Fleisch in Scheiben schneiden und in die Soße einlegen.

Fertig!

Das Gericht schmeckt fast noch besser, wenn es schon einen Tag vorher zubereitet wird. 



*Goldbraunes Glück gebettet in karamelligen Sahnesößchen*

Leider nichts für Vegetarier :(

Kommentare:

  1. Na, da war wieder die Verpackungskünstlerin am Werk ;-))))))) Semmelnknödeln (frei nach Karl Valentin) im eleganten Kostüm, wie geil ist das???? Mit dem aufgeschlagenen Eiweiß stelle ich mir das Ganze besonders locker vor. Werd ich sicher bei einer festlichen Gelegenheit nachkochen. Danke für die Idee!
    Eine schöne Woche dir!
    Elisabeth

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  2. Mei diesen Sonntag hätte ich gerne miterlebt. Das sieht alles so köstlich aus.

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  3. Sieht super lecker aus und den Brezelgugelhupf werde ich auf jedenfall probieren!
    Danke fürs Rezept!

    Hoffe Du bist wieder gut zu Fuß!

    Lieben Gruß

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  4. @Elisabeth
    Du weißt doch Elisabeth - das passende Outfit ist die halbe Miete! Auch bei Brezenknödeln ;)

    @Ilse
    Mußt halt einfach mal kommen - wir sind ja nicht aus der Welt :)

    @Erbsenprinzessin
    Mach das! Du hast ja auch oft viele Münder zu verköstigen :) Fuß wird jeden Tag besser....

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  5. Ah lecker, da knurrt mir gleich der Magen :-)
    Gottseidank sind wir keine Vegetarier ;-) Ein ziemlich leckeres Essen, das bei mir schöne Familienerinnerungen hervorruft :-)
    Danke Schwesterlein

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  6. Boah ei....bei solchen Rezepten /Fotos schaffe ich bestimmt niemals Vegatarierin zu werden.
    Das gibts garantiert demnächst. Vielleicht Ostern, wenn der Familienclan zusammenkommt?!
    Womit könnte ich das Quittengelee denn ersetzen?
    Und (woran erkenn ich, daß das Fleisch gut=gar=schön weich ist?)
    Wieder mal herzlichen Dank und winterliche Grüße ins Fränkische!
    Herzlichst
    Ilona

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  7. @Claudia
    So soll's sein! Und jetzt hast es auch einmal schwarz auf weiß zum Nachkochen :)

    @Ilona
    Wenn Du ein Fleisch von der hohen Rippe nimmst - das ist so schön durchwachsen - und Du läßt es lange genug schmoren - also bei so einem großen Stück auf jeden Fall 3 Stunden -, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Ich mache nur einmal den Deckel ab, wenn ich in der Halbzeit den Soßenlebkuchen dazubröckle. Du kannst ja nach der Garzeit einmal ein Stückchen abschneiden. Das merkst Du aber auch so. Und das Quittengelee muß nicht sein, das habe ich nur diesmal rein, da es so einen schönen fruchtig-süßen Geschmack gibt. Einfach mehr Zucker nehmen. Geht auch. Vielleicht kannst ja bei Gelegenheit mal berichten, wie es gelungen ist :)

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  8. Wow, das sieht ja super lecker aus,
    mein Mann würde sich sehr freuen wenn ich ihm so ein Essen servieren würde.
    Was ist ein "Soßenlebkuchen?

    Viele liebe Grüße und eine schöne Woche noch
    Marija

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    1. Tja, Marija, das gibts bei uns auch nicht so oft. Koche sehr selten "Hausmannskost" :) Die Soßenlebkuchen gibt's bei uns in Franken in jedem Lebensmittelgeschäft - behaupte ich mal so...Ich habe ihn im post verlinkt. Du könntest ihn da sogar bestellen. Aber da sind die Versandkosten wahrscheinlich teurer als das Produkt....Dir auch noch eine gute Woche!

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  9. Hallo Hanne,
    ich werde auf jeden Fall berichten!Freu' mich schon drauf dies nachzukochen. Und ich werde auch die Hohe Rippe kaufen.
    Soßenlebkuchen gibts hier auch nicht, aber ich habe noch einen Rest vom Holländischen Honigkuchen den bekommt man hier auch in vielen Geschäften zu kaufen.
    Ich mag übrigens Deinen vielseitigen Blogg sehr gerne.
    Bis denne....
    Ilona

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    1. Holländischer Honigkuchen klingt auch sehr gut! Das freut mich, daß es Dir hier gefällt :)

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  10. Hallo liebe Hanne,
    ich hab auch mal wieder vorbei geschaut und es ist schön wie immer hier zu stöbern! Der Brezengugelhupf lacht mich schon ziemlich heftig an, den werde ich demnächst mal probieren und dazu eine Veggie-Version der Rahmsosse kreieren!
    Was meinst Du? Wollen wir uns mal wieder treffen?
    Lieben Gruß Jutta K.

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    1. Ja schön Jutta, daß Du Dich wieder einmal meldest :) Zum Brezen-Gugelhupf paßt wunderbar eine Champignon-Rahmsoße mit Soßenlebkuchen und viel frischer Petersilie! Probier's mal aus...Wegen Treffen schreib ich Dir :)

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    2. Jutta, melde Dich doch bitte nochmal mit einer e-mail bei mir. Das Adressenfach hat Deine mail-Adresse verschluckt. Danke :)

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