Dienstag, 31. Juli 2018

*ENSALADILLA RUSA*




Bei meinem letzten kleinen Reisebericht aus Estepona habe ich Euch das Rezept für die feine Ensaladilla rusa versprochen....und hier kommt es:


*ENSALADILLA RUSA*

6 Kartoffeln - festkochend und mittelgroß
100 g Thunfisch in Öl
5 EL Majonaise
Meersalz
Chiliflocken
1 - 2 EL Balsamico - weiß
1 TL Limettensaft
*
Tomaten

Die Kartoffeln kochen und abkühlen lassen. Schälen und in kleine Scheibchen schneiden. Das Thunfischfleisch - das Öl abgießen - zerpflücken und zu den Kartoffeln geben. Mit den restlichen Zutaten vorsichtig vermischen. Etwas durchziehen lassen und vor dem Servieren noch einmal abschmecken. 


 



Für diesen einfachen Salat gibt es natürlich verschiedene Rezepte. Ich habe diese Köstlichkeit  aus dem Gedächtnis nachgekocht. Bei meinem Original waren lediglich noch einige Streifchen gekochte Karotten - ich vermute für die Optik ;) - dabei. Bei uns gab's frische Gartentomaten dazu. Für mich die optimale Begleitung! In vielen Rezepten sind noch Erbsen und hart gekochte Eier zu finden. Wer mag, schneidet sich auch noch etwas Zwiebelchen oder süß-saure Gurken mit rein und geht verschwenderischer mit der Majonaise um. Der Phantasie sind - wie  immer - keine Grenzen gesetzt.


 



Nicht zu unrecht eines der beliebesten Tapas-Rezepte in Spanien!


Und am heutigen Tag, an dem sich eine Hochdruckbrücke von Spanien bis nach Rußland zieht und Temperaturen bis zu 35 Grad bringt, der perfekte Salat, oder!?


Für die russisch-spanischen Momente im Leben ;)




Sonntag, 22. Juli 2018

*HOLA ESTEPONA*




Wer mir bei meinem Kurztrip nach Andalusien auf Instagram gefolgt ist, hat mein tägliches Frühstück dort natürlich schon gesehen. Zum Milchkaffee gab's köstlichste Mini-Croissants. Knusprig, buttrig und mit einem Hauch Zuckerglasur versehen - einfach göttlich! Ein paar Impressionen möchte ich Euch aber noch zeigen.....







Frühstücken unter'm riesigen Avocadobaum






Viel macht man am Tag bei 30 Grad sowieso nicht, obwohl sich solche Temperaturen mit leichter Meeresbrise viel besser als bei uns aushalten lassen. Man bestaunt die unzähligen Geranientöpfchen und entdeckt in jeder Gasse andere Bemalungen und Farben.







30 Grad? Da lacht meine Freundin Karin - die Sonnengeküßte :) - nur drüber und macht ihre Späßchen






Summersale in Estepona - Einkaufen war hier Pflicht ;)






Meeresfrüchte & Wein satt 






Schattenplatz vorm Tapas-Lokal






Hier hat es mir am besten geschmeckt. Und das Schöne - ich habe für mich und für Euch zwei neue Salat-Rezepte mitgebracht! Die Ensaladilla rusa - links im Bild und den Ensalada Malaguena, gleich daneben. Köstlichst!  Wird in Kürze nachgekocht und hier reingestellt....







Der Garten der 1001 Töpfe - 
gleich das Grundstück neben unseren Freunden






Das gesamte Grundstück ist am Rand und ums Haus komplett mit unzähligen großen Töpfen umstellt - wunderschön und beeindruckend! Auf Instagram habe ich dazu ein kleines Video reingestellt.






Zum Schluß noch unsere Unterkunft......






mit dem traumhaften Blick auf's Meer!


Super-schön haben wir hier gewohnt und sind verwöhnt worden. Muchas gracias  liebe Martina und lieber Georg für Eure Gastfreundschaft!









Freitag, 13. Juli 2018

*SOMMERSALAT*




Zum Reinlegen ist er - mein Sommer-Kartoffelsalat!
Frisch*Knackig*Würzig

 




Wer auch ein sommerliches Kartoffelbad nehmen möchte, stellt sich folgende Zutaten parat und legt dann los:

 5 Kartoffel - festkochende
1 Lorbeerblatt
1 Gartengurke
1 Avocado
5 Tomaten
1/ 2 Bund Rucola
Balsamico Essig - bianco
Meersalz
Chiliflocken
Agavendicksaft - nur ein paar Tröpfchen
Traubenkernöl

Pellkartoffeln kochen. Ich salze das -wenige- Wasser stark und lege ein Lorbeerblatt für den besseren Geschmack mit rein. Kartoffeln abkühlen lassen, schälen und in große Würfel schneiden. Die Gurke und die Avocado ebenfalls groß würfeln. Die Tomaten vierteln. Den Rucola in mundgerechte Stücke schneiden. Die Stengel in minikleine Stückchen schneiden.

Die restlichen Zutaten über das Gemisch geben, vorsichtig mischen und abschmecken. Wenn der Salat etwas steht, vor dem Servieren nochmal probieren und eventuell nachwürzen.






Bubi mußte natürlich wieder alles ganz genau anschauen ;)







Mit diesem sommerlich-leichten Salat verabschiede ich mich für ein paar Tage! 

Wer ein wenig mitreisen möchte, schaut einfach auf INSTAGRAM vorbei.

Bis bald :)





Mittwoch, 11. Juli 2018

*DIE MISCHUNG MACHT'S*




.......wie so oft im Leben!

Darum stelle ich Euch heute ein Mischbrot aus Dinkel & Roggen vor. Mein absolutes Lieblingsbrot momentan. Auch hier wird wieder nicht geknetet. Eigentlich die gleiche Machart wie beim BLONDIE, aber da die Mehle variieren und ein Gewürz hinzukommt, stelle ich hier das gesamte Rezept nochmal rein. Und umblättern braucht Ihr dadurch auch nicht.  






*BAUERNKRUSTE*

  300 g Dinkelmehl 630
200 g Roggenmehl 1150
1/2 - 3/4 TL Schabzigerkleepulver
1/4 TL Trockenhefe
75 g Sauerteig - flüssig oder 15 g Trocken-Sauerteig Extrakt
11 g Meersalz
340 ml lauwarmes Wasser



Das Mehl mit der Hefe und dem Salz in einer großen Schüssel mischen. Das Wasser und den Sauerteig unterrühren bis sich alles gut vermischt hat. Falls der Teig zu trocken ist, kann noch etwas Wasser nachgegossen werden. Mit Klarsichtfolie abdecken und am besten über Nacht für 10 Stunden in den Kühlschrank oder gut kühl stellen. Diese lange kalte Reifung macht einen super Geschmack. Nach dieser Zeit für 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.


Einen größeren flachen Teller mit Hartweizengrieß oder Polenta gut ausstreuen. Ein Backbrett oder die Arbeitsplatte bemehlen. Den Teig draufkippen, mit Mehl bestäuben und zu einen Kreis mit ca. 40 cm Durchmesser formen. Dann wird der Teig 4 x zur Mitte hin gefaltet. Einmal von oben, von unten, von links und von rechts. Den Teig dann beherzt auf den vorbereiteten Teller mit dem Grieß legen, mit Mehl bestäuben und mit einem Geschirrtuch abdecken. Nochmals 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. 


Den Backofen auf 230 Grad drehen und einen runden Topf - am besten ist ein gußeiserner - ohne Deckel 1/2 Stunde richtig heiß werden lassen. Danach den Topf - Vorsicht: sehr heiß! - auf ein Brett stellen und den geformten Brotteig reinplumpsen lassen. Deckel drauf und ab in den Ofen für 30 Minuten. Danach noch ca. 15 Minuten ohne Deckel backen lassen und die Klopfprobe machen. Dazu auf den Brotboden klopfen. Hört sich das Geräusch hohl an, ist es fertig. Wenn nicht, noch etwas nachbacken. Dieses Brot braucht bei mir meist noch 10 Minuten Nachbackzeit. 








Das Brot auf ein Gitter legen und auskühlen lassen






Durch die Zugabe von dem Schabzigerklee - der ganz leicht durchscheint - entsteht ein Geschmack, der an die Vinschgauer Leiberln erinnert. Deshalb paßt dieses Brot auch super gut zu Käse, Wurst und pikanten Aufstrichen. Es ist ganz lange saftig und hat die ersten zwei Tage - wenn man es  unbedeckt auf ein Holzbrett stellt - eine knackige Kruste. Das Gewürz kann natürlich auch weggelassen werden oder durch ein fertiges Brotgewürz oder Kümmel ersetzt werden. Einfach ausprobieren.....







Bei uns bleibt von diesem Brot kein Krümelchen übrig - es bekommt mit jedem Tag der vergeht, eine andere Qualität. Mir schmeckt es aber nach wie vor nur mit Butter am besten! Na, wen habe ich Lust auf Brotbacken gemacht? :)


***


Ein großes DANKESCHÖN geht an dieser Stelle mal an meinen sehr kreativen Nachbarn Peter, der mir - wem ist es schon aufgefallen? - so traumhafte Fotohintergründe gestaltet hat. Ich liebe sie alle! :)