Freitag, 30. Oktober 2020

*RUSSIAN TEA CAKES*

 

 

Tee geht ja immer bei mir. Seit vergangener Woche genieße ich ihn mit himmlischen Walnuß-Plätzchen nach einem Rezept von Theresa. Auch hier gibt's wieder eine ausdrückliche Empfehlung zum Nachbacken, da sie einfach köstlich schmecken und ruckzuck zubereitet sind!

 

*RUSSIAN TEA CAKES*

 

50 g gehackte Walnüsse

115 g kalte Butter

30 g Puderzucker

1 Päckchen Bourbon Vanillezucker

140 g Dinkelmehl Type 630

1 Prise Salz

*

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

 

Die Walnüsse in einer Pfanne leicht rösten, danach abkühlen lassen. Die Butter kleinwürfeln. Alle übrigen Zutaten zur Butter hinzufügen und fein krümelig vermischen. Die Krümel rasch zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig zu einer Rolle formen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese zu kirschgroßen Kugeln formen. Die Kugeln auf ein Blech mit Backpapier legen und 30 Minuten kühl stellen.

 

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. 

 

Das Gebäck 20 bis 25 Minuten backen. Den Puderzucker mit dem Zimt vermischen und die noch leicht warmen Kugeln darin wälzen. In einer luftdichten Dose aufbewahren.

 




Meine Zutaten für die nächsten russischen Kekse liegen schon wieder bereit :)

 


Montag, 26. Oktober 2020

*SONNTAGSSEMMELN*

 

 

Seit ewigen Zeiten habe ich mich wieder einmal an's Semmelbacken gewagt. Zum Glück. Denn sie sind sensationell gut geworden :) Außen knusprig und innen schön feucht. Das Rezept stammt von meiner Schwägerin Ingrid.

 

*CIABATTA BRÖTCHEN*

500 g Dinkelmehl 630 - oder Weizenmehl 550

1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe 

1 1/2 TL Meersalz

350 g lauwarmes Wasser

1 - 2 EL Pflanzenöl

 

Das Mehl mit dem Meersalz, der aufgelösten *Hefe - dazu 50 g Wasser abnehmen -   300 g Wasser und dem Öl zu einem eher feuchten Teig gut verrühren und abgedeckt für mindestens 12 Stunden kühl oder kalt  stehen lassen. Allerdings darf der Kühlschrank nicht sehr kalt eingestellt sein, da sonst die Hefe  ihren Job nicht  machen kann ;)

Den Teig - er muß jetzt nicht mehr gehen und soll auch seine Luftblasen behalten! - auf ein Brett oder die Arbeitsplatte geben.  Mit einem Teigschaber  Semmeln oder Stängchen abstechen, in Mehl wälzen,  vorsichtig formen - nicht kneten! - und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das ist  anfangs etwas tricky, aber es funktioniert ;) Danach alle Brötchen mit einem scharfen Messer einschneiden. 


In den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen 1 Tasse heißes Wasser stellen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen.


*Bei Trockenhefe - die ich fast ausschließlich nehme -, kann alles gleich zusammengerührt werden.

 

 

Backt sie nach!

Sie schmecken mit Sicherheit auch unter der Woche :)

 

Nachtrag.....

Auf die Arbeitsplatte kann man auch etwas Wasser - statt Mehl - geben und den Teig draufgleiten lassen. Danach wie oben verfahren.  


 

Sonntag, 25. Oktober 2020

*COFFEETIME*

 

Heute nehme ich Euch mal mit nach Fürth und stelle Euch zwei schöne Cafés vor

 

 

 

Als erstes besuchen wir den wunderschönen alten Stadtpark

 



 

 Die Freilichttribüne mit Blick auf den Weiher


 
 

Herbststimmung im Wasserbecken 

 

 

 

Etwas versteckt sehen wir schon das denkmalgeschützte STADTPARKCAFÉ hervorspitzen



 

Das geschichtsträchtige Café wurde 1951, anlässlich der Landesgartenschau von der Bayerischen Milchversorgung erbaut. Die damalige Milchgaststätte wurde im Laufe der Jahre liebevoll und originalgetreu saniert. Auf der Karte stehen feine Vollwertgerichte, hausgemachte Kuchen und natürlich Milchkaffees mit dicken Schaumkronen :)

 


 

Die Originalgemälde der Bayerischen Milchversorgung sind außen und innen noch zu bewundern


 


 

Das Stadtparkcafé - einfach süß :)

 


 

 

Nun haben wir den Stadtpark verlassen, sind nur kurz über die Straße gelaufen und befinden uns......

 

 

 

 

........ in der kleinen, aber feinen Adenauer-Anlage

 


 

Auf altem Kopfsteinpflaster steht hier der netteste Kiosk im Grünen - das MILCHHÄUSLE





 

Hier gibt's frischen Kuchen aus der alteingesessenen Bäckerei Weinmühle, herzhafte Snacks, Eis und gute Getränke

 

 


 

Viel stimmungsvoller kann man den sonnigen Herbst nicht genießen, oder!?

 


Fürth - immer wieder schön!

 




Samstag, 10. Oktober 2020

*DIE PERFEKTEN WELLEN*

 

Heute gibt's wieder mal ein neues Apfelkuchen-Rezept. Gesehen habe ich es bei Theresa. Und weil wir gerade so viele gute Falläpfel haben, konnte ich gleich loslegen. 

 


*THERESA'S APPLE PIE*

300 g Mehl

Eine Prise Meersalz

150 g kalte (salzige - wer mag ) Butter in Würfeln 

600 g süß-säuerliche Äpfel

2 EL brauner Rohrohrzucker

1 TL Ceylon Zimt

 

Für den Apple Pie das Mehl, Salz und die Butterwürfel mit den Händenin einer Schüssel zu Streuseln kneten. Nach und nach etwa 80 - 100 ml kaltes Wasser unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

 

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

 

Die Tarteform einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Die Apfelviertel in feine Scheiben schneiden. Den Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte 2 bis 3 mm dick in der Größe der Tarteform ausrollen und die Form damit auskleiden, dabei evtl. überstehenden Teig abschneiden. Die Äpfel auf dem Teig verteilen und mit Zucker und Zimt bestreuen. Den restlichen Teig dünn und etwas größer als die Tarteform ausrollen. Den Teig mit den Händen über die Äpfel legen und am Rand der Form andrücken, sodass der Teig "Wellen schlägt". 

 

Den Apple Pie im Ofen auf der mittleren Schiene 30 - 45 Minuten goldbraun backen.  

 


 

Nach dem Abkühlen den Kuchen mit Puderzucker bestäuben  und ein Stückchen mit einem Klecks Schlagsahne genießen :)

 

 
 

Ein richtig feiner Herbstkuchen!

 

Zum Schluß noch ein Tipp:

Jeden Donnerstag um 21.00 Uhr könnt Ihr Euch mit Theresa auf Instagram live treffen. Da prasselt das Feuer im Kamin und Theresa erzählt, backt, kocht oder bastelt im wunderschönen Hazelnut House. Sehr gemütlich und entspannend ist das :)

 

Momentan funktioniert bei mir das link-Einfügen noch nicht. Bitte sucht einfach unter Theresa's Küche. 

 

Montag, 21. September 2020

*ALLES WIRD GUT*

 


Abwarten, Atmen und Tee trinken.....

 

Nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Viel zuviel mußte in den letzten Monaten  bewältigt werden. Und Einiges steht noch bevor. Ich hoffe auf bessere Zeiten.   Dann wird auch hier wieder mehr gegessen, getrunken und erzählt.....

 

Momentan gilt das Mantra

 ALLES WIRD GUT!

 

 

Freitag, 21. August 2020

*CROSTATA AL LIMONE*




*ZITRONIG*FRISCH*ZART*MÜRB*


Wer das mag, muss unbedingt diese köstlichen Würfelchen nachbacken. Am besten noch gleich für's Wochenende! Gefunden habe ich diesen Sommerkuchen, der mich sehr an feinstes italienisches Gebäck erinnert,  bei LIVING AT HOME. Hier das Rezept:


 



*ZITRONENWÜRFEL*

240 g Mehl
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Meersalz 
1 TL Vanille gemahlen
130 g kalte Butter
250 g Zucker
2 Bio Zitronen
2 Eier
Puderzucker

*

Die Form ( 22 x 22 cm ) mit Backpapier auslegen. Vom Mehl 2 leicht gehäufte EL beiseite stellen und mit dem Backpulver mischen. Rest Mehl mit einer Prise Meersalz und Vanillepulver in einer Rührschüssel mischen. Mit Butter und 40 g Zucker zu einem glatten Mürbteig verkneten. Den Boden der Form damit auslegen, den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Boden auf mittlerer Schiene 18 - 20 Minuten backen.

Inzwischen die Schale der Zitronen fein abreiben, Saft auspressen. Eier in einer Schüssel mit 5 EL Zitronensaft verquirlen, dabei nach und nach 210 g Zucker  einrieseln lassen, bis eine schaumige Masse entstanden ist. Mehl-Backpulver-Mischung und Zitronenschale kurz unterrühren. Masse auf dem vorgebackenen Mürbteigboden verteilen und auf der untersten Schiene weitere 20 - 25 Minuten backen.

Auf einem Gitter abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben. Quader mit Puderzucker bestäuben und in mundgerechte Würfel schneiden.



 



Diese zarten Würfelchen passen perfekt zu einer Tasse Espresso, einem Glas eiskalten Milchkaffee..... oder der einfach so.






Also, schnell nachbacken, einen Quader in den Mund schieben, Augen schließen und sich an die Amalfi-Küste träumen! 


Funktioniert, wetten!? :)


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Samstag, 1. August 2020

*ZITRUSFRISCH*




Schon lange wollte ich mal Salzzitronen einlegen. Da mich mein Zitronenbäumchen diesen Sommer mit vielen Früchtchen beglückt hat, stand diesem Vorhaben nun nichts mehr im Weg. Eingelegte Zitrusfrüchte sind fix zubereitet. Und so geht's:

 




 *EINGELEGTE ZITRUSFRÜCHTE*

6 Bio-Zitronen
6 EL grobes Meersalz
Saft von ca. 5 Zitronen
Olivenöl


Die Zitronen waschen und abbürsten. Jede Frucht von oben bis auf 1 1/2 cm Höhe (von unten) vierteln, sodass die Spalten noch miteinander verbunden sind. Vorsichtig jede Frucht aufklappen, mit 1 TL Salz - ich habe mehr genommen - bestreuen und wieder zusammenklappen.

1 1/2 EL Meersalz in das Glas füllen. Die Zitrusfrüchte hineinlegen, gut festdrücken und mit dem restlichen Salz bestreuen. Das verschlossene Glas 4 - 5 Tage in der Küche stehen lassen, damit der Fruchtsaft austritt.

Die Früchte erneut fest gegen den Boden drücken und mit frischem Zitrussaft bedecken. Mit einer Schicht Olivenöl - ich hatte Avocadoöl - abschließen. Das Glas verschließen und die Früchte 1 Monat an einem kühlen Ort reifen lassen. Innerhalb von 1 Jahr aufbrauchen. Nach dem Öffnen müssen die eingelegten Früchte nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.







Gefunden habe ich das schönes Rezept im LEMONS & LIMES-Kochbuch von Ursula Ferrigno. Sie schreibt, daß eingelegte Zitronen für einen wahren Aromakick aus Zitrusaroma, floralen Noten und Umami-Geschmack sorgen!


 



Signora Ferrigno schreibt weiterhin, das dünne Streifen von eingelegten Zitronen in Salaten, Suppen oder Dressings zum Einsatz kommen oder mit Oliven und anderen Vorspeisen vermengt werden können. Als schnelles Abendessen unter der Woche empfielt sie Pasta mit gutem Olivenöl,  Knoblauch und etwas gehackter eingelegter Zitrone. Auch in Joghurt mit Honig soll die Schale gut passen. Ich freu' mich schon auf's Ausprobieren :)






Nun noch ein Tipp von mir. Zitronensalz. Schade, daß man es nicht riechen kann, denn es duftet einfach WUNDERBAR! Frisch & blumig. Einfach reichhaltig geriebene Zitronenschale von ganz frischen Früchten mit feinem Meersalz vermischen, 24 Stunden trocknen lassen - immer wieder mal umrühren und den Duft genießen ;) - und in ein Glas mit Schraubdeckel füllen. Paßt zu allen salzigen Gerichten, die einen Frischekuss vertragen.





Na, wer hat Lust zum Ausprobieren bekommen?


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