Montag, 21. Oktober 2019

*KARTOFFELGLÜCK*




Genau vor einem Jahr lachte mich ein traumhaftes Kartoffelgratin von der Titelseite des LUST AUF GENUSS-MAGAZIN'S an. Augenblicklich kaufte ich mir eine kleine Auflaufform und -  tadaaa....... 12 Monate später habe ich es endlich geschafft, das Gratin zu backen ;) Tja, gut Ding braucht manchmal Weile! Und weil es ein BESONDERS gutes Ding ist, gibt's für Euch gleich das - leicht abgewandelte - Rezept.



Bild - Magalie Bucher



*KARTOFFELGRATIN*

600 g Kartoffeln - festkochend
50 g Butter
Meersalz - ca. 8 - 10 g
2 Zweige Rosmarin
1 Schluck Wasser
Fleur de Sel 

*

Backofen auf 180 Grad vorheizen


Kartoffeln waschen, schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln. Eine ofenfeste Auflaufform - 20 cm Durchmesser - mit Butter einfetten. Den Rest Butter schmelzen lassen. Kartoffelscheiben salzen und hochkant dicht in die Form einschichten. 

Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und über die Kartoffelscheiben streuen. Das Wasser angießen, Kartoffeln mit der flüssigen Butter beträufeln. Das Kartoffelgratin im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.

Zum Servieren mit den Salzflocken bestreuen.








Natürlich hätten auch noch super zwei Spiegeleier dazugepaßt -
 aber für uns war das Kartoffelglück mit dem Feldsalat perfekt! 



PS: Da es Kartoffeln aus eigener Ernte sind - und wir heuer ziemlich viele davon haben -, könnte es gut sein, daß noch ein paar Kartoffelrezepte folgen..... 


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Werbung - unbeauftragt & unbezahlt für das LUST AUF GENUSS-MAGAZIN und für die fabelhafte Magalie Bucher


 

Sonntag, 13. Oktober 2019

*SUNNY SATURDAY*




 ......in meiner Geburtsstadt Erlangen :)






So leer war's nur, bis die Sonne kam

 




Strahlend blauer Himmel ohne ein Wölckchen - 
so mag ich das in dieser Jahreszeit!

 




Denn golden soll er doch sein - der OKTOBER

 




Außerdem kommt mit Sonne alles viel besser zur Geltung
 





Bei diesen samtig-grünen Mohnkapseln konnte ich nicht widerstehen - und auch ein dicker Bund Dahlien mußte noch mit

 




Sonnengetupfte Häuser -  zum Verlieben schön


 



Der roséfarbene Sandstein der Neustädter Kirche leuchtet im Herbstlicht in den verschiedensten Tönen


 



Und bei diesem zauberhaften Hochzeits-Bulli haben meine Augen auch gleich geleuchtet! Es würde doch perfekt zu mir passen, oder!? ;) Ein Auto ganz nach meinem Geschmack!






 Und welches Essen paßt zu diesem sonnigen Samstag?









Genau - italienisches! Mit italienischer Bedienung, italienischer Musik und italienischem Sprachkurs in den Toiletten ;)


 



Samstage, wie ich sie liebe!!! 


 



Sonntag, 29. September 2019

*STREETFOOD*




Heute gibt's noch schnell ein feines Tomaten-Rezept, bevor die Zeit der roten Früchtchen wieder vorbei ist. Gefunden und nachgemacht aus meinem Kochbuch STREETFOOD von Jennifer Joyce.






*TOMATENBÄLLCHEN SANTORIN*

400 g reife Eiertomaten oder Mini-Eiertomaten
2 EL gehackte Minzeblättchen
1 TL getrockneter Oregano
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Olivenöl zum Teigabstechen und Frittieren

250 g griechischer Joghurt
1 1/2 EL fein gehackter Dill

Zitronenspalten



Die Tomaten längs halbieren und entkernen, das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Mini-Tomaten lediglich vierteln und mit den Kernen weiterverarbeiten. Die Tomaten mit Kräutern, Mehl, Backpulver, Salz und 80 ml Wasser in einer Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren.

Einen Wock oder einen Topf mit schwerem Boden 5 cm hoch mit Öl füllen und das Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Mit einem leicht eingeölten Suppenlöffel große Teigportionen abstechen und in das heiße Öl gleiten lassen. Nur etwa 4 Stück auf einmal. Die Teigbällchen von jeder Seite circa 30 - 40 Sekunden frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Joghurt und Dill in einer kleinen Schüssel verrühren und mit den Zitronenspalten zu den heißen Tomatenbällchen servieren.







Die Bällchen müssen natürlich nicht auf der Straße gegessen werden ;)



 Foto via St.Germain



Eignen sich aber sehr gut als Snack für zwischendurch mit einem eiskalten Getränk oder als fruchtiger Starter für ein Menü!


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Donnerstag, 26. September 2019

*SERVUS MÜNCHEN*




Vergangene Woche machten wir uns wieder einmal mit dem Zug auf den Weg in die bayrische Hauptstadt. Meine Freundin Anne und ich.






Unsere erste Anlaufstation war das NENI am Bahnhofsplatz






Seit Monaten wollte ich mir dieses fantasievolle Café und Hotel anschauen






Ich hatte mich auf die frische Küche von Haya Molcho gefreut






Beim Interieur kamen wir voll auf unsere Kosten.....






Viel Grün & Türkis gemixt mit Samt, Holz und Messing. Toll!






Anmutig :)
Aber auf diese süßen Schwänchen setzt man sich doch nicht drauf....







Foodfotos kann ich Euch leider keine zeigen.....Wir kamen um 11.30 Uhr und da gibt's im NENI nur Getränke. Und um 12.00 Uhr - zur Lunchzeit - war uns die Lust auf's Essen schon vergangen. Im angrenzenden Restaurantbereich wurde gefühlt ständig gesaugt, im - super-edlen - Toilettenbereich fehlten die Handtücher und statt frischen Minztee bekam ich einen in Plastik eingeschweißten Teebeutel zum selbst eintunken. Sehr schade! Vielleicht ein wenig pingelig, aber wir fühlten uns einfach nicht so richtig wohl. Und Minze im Teebeutel in einem "israelischem Weltküche-Lokal" geht gar nicht, oder!?







Statt Hummus mit allem Drum & Dran wurden es - wieder einmal ;) - die Semmelknödel mit einer Steinpilzrahmsoße beim SEDLMAYR.







Ansonsten war noch alles beim Alten im schicken München


Bussi Bussi ;) 


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Dienstag, 17. September 2019

*KNÖDELZEIT*




Heute gibt's das versprochene Zwetschenknödel-Rezept!






*ZWETSCHGENKNÖDEL*

500 g Magerquark
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Weizengrieß
1 Ei
250 g Dinkelmehl 630 - oder Weizenmehl

*

10 Zwetschgen
10 Stück Würfelzucker



 



Den Quark in ein feinmaschiges Sieb geben und  mehrere Stunden abtropfen lassen. Danach in einer Schüssel mit der weichen Butter und den restlichen Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Die Teigrolle  in 10 Stücke schneiden. Die Zucker-Zwetschge damit vorsichtig umhüllen und gut verschließen. Danach zum Knödel drehen.






In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Knödel 15 Minuten bei schwacher Hitze sieden lassen. 






In der Zwischenzeit ein großes Stück Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und eine halbe Packung Panko goldbraun rösten und mit etwas Zucker vermischen. Wem die asiatischen Semmelbrösel zu grob sind, kann sie vorher in der Packung etwas zerdrücken oder sich traditionelle Semmelbrösel herstellen.

Ich finde aber gerade diese Brösel sensationell dazu, weil sie für einen gehörigen Crunch sorgen!







Diese Süßspeise eignet sich auch sehr gut als Dessert für ein Menü, weil man die Knödel ohne Qualitätsverlust für ein paar Tage im Kühlschrank aufheben kann. Und das Zwetschgenkompott ist natürlich wieder super zum EINGLASEN.

Wer zu einem Herbstessen einlädt, serviert vorher eine feine Kürbissuppe. Danach sind alle mit Sicherheit glücklich :)



Sonntag, 8. September 2019

*SEPTEMBERBLAU*




Viel BLAU im Kalenderblatt von Gudrun Sjöden läßt  hoffen auf noch viel blauen Himmel, blaue Stunden und blaue Zwetschgen ;)






Ich habe ein super-gutes Rezept für Zwetschgenknödel! Die Tage stelle ich es für Euch rein. Und wie es aussieht, muß ich mich nach mehr Rezepten umschauen, denn unser Zwetschgenbaum bricht vor diesen vielen Früchten fast zusammen.

Vielleicht hat ja jemand von Euch ein Rezept, welches ich unbedingt machen sollte....Dann immer her damit :)





Donnerstag, 29. August 2019

*TISCHLEIN DECK DICH*




Wir würden gerne mal zum Guinness-Trinken zu Euch kommen. Dafür bringen wir eine Tarte mit! So lautete die Ankündigung unserer Nachbar-Freunde Edith & Elmar. Gesagt, getan! 






Ich freute mich sehr. Mußte ich mich doch einmal um nichts kümmern, außer den Tisch schön zu decken ;)





Was Edith allerdings dann aus ihrer großen Tüte zauberte, war der Hit! Natürlich die angekündigte Tarte mit frischem Minzjoghurt,  Bergkäse & luftgetrocknete Würste - wunderschön arrangiert in einem Kranz aus Estragon -, cremiger Eiersalat, Couscoussalat, frisches Brot und aromatische Almblütenbutter! Und weil ALLES so wahnsinnig gut geschmeckt hat, habe ich mir für mich und Euch die Rezepte  geben lassen. Los geht's mit der Tarte.






*EDITH'S MANGOLDTARTE*

Mürbteig:
200 g Weizen- oder Dinkelmehl
150 g kalte Butter
1 Prise Salz
einige Eßlöffel eiskaltes Wasser 

*

Füllung:
Mangold
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Becher Sauerrahm
1/2 Becher Ziegenfrischkäse
2 Eier
Salz
Pfeffer
Piment d' Espelette
Kräuter aus dem Garten

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Den Mürbteig herstellen und bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen vorbacken.

Mangold schneiden und mit der Schalotte und der Knoblauchzehe in etwas Öl andünsten. Den erkalteten Mangold mit den restlichen Zutaten vermengen und herzhaft abschmecken. Auf den Mürbteig verteilen und 20 - 25 Minuten fertig backen. Ein großer Klecks Minzjoghurt macht das Ganze perfekt!







Weiter geht's mit dem süchtig machenden Couscoussalat! Die Erdnüsse geben dem würzigen Salat genau den richtigen Crunch, den er braucht.





*EDITH'S COUSCOUSSALAT*


Couscous
Gemüse aus dem Garten
Kichererbsen
TK-Erbsen
Erdnüsse - geröstet
Sweet Chili Soße
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Harissa
Minzjoghurt

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Couscous nach Anweisung zubereiten. Knackig gegartes Gemüse, Kichererbsen und Erdnüsse untermengen und mit der Soße und den Gewürzen gut abschmecken.


Hier paßt auch wieder das Minzjoghurt sehr gut dazu.






Und sehr gut dazugepaßt hat auch mein Dessert! Denn nur Tisch decken war mir dann doch ein bischen zu wenig ;)







Ich kann Euch nur raten, diese zwei Köstlichkeiten einmal auszuprobieren. Erstens passen sie noch wunderbar in diese Spätsommerzeit und zweitens sind sie schön vorzubereiten. Bei mir gibt's diese Woche noch den Couscoussalat. Es steht schon alles bereit.

Apropos bereit.....ich wäre sofort wieder für so einen märchenhaften Abend bereit, liebe Edith ;) Vielen Dank für diese zauberhafte Überraschung!