Mittwoch, 16. Dezember 2020

*SPITZBÜBISCH*

 

 

Spitzbuben wollte ich diesen Advent einmal backen. Es ist ja bekannt, daß mir die Kombination Keks & Marmelade so gut gefällt. Und -  klassischer geht's nicht! Hier das Rezept - bei LECKER gefunden - für Nachbacker:


 

 

Spitzbub von Magalie Bucher


 *SPITZBUBEN*

 

125 g kalte Butter

200 g Dinkelmehl Typ 630

50 g Mandeln - gemahlen

1 Prise Meersalz

125 g Puderzucker

1 Ei

*

1 kleines Glas Johannisbeergelee

 

Butter in Stückchen schneiden. Mehl, Mandeln, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben und vermischen. Butter und Ei zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in  ein Wachstuch oder Frischhaltefolie geben und mindestens eine Stunde kalt stellen. Es gehen auch 2 Tage ;)


Johannisbeergelee in einem kleinen Topf erwärmen und abkühlen lassen.

 

Backofen auf 175 Grad stellen.


Den gekühlten Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen. Mit Hilfe eines runden Plätzchenausstechers kleine Kreise ausstechen. Von der Hälfte der Kreise in der Mitte einen kleinen Ring ausstechen. Ich habe dafür eine Verschlußkapsel verwendet mangels Ausstecher. Reste verkneten und ebenso verarbeiten.


Kreise und Ringe auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 8 - 10 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.


Kreise mit der Konfitüre bestreichen, dabei 2 - 3 mm Rand frei lassen. Ringe vorsichtig auf die mit Konfitüre bestrichenen Kreise setzen und leicht andrücken. Alle ca. 30 Spitzbuben leicht mit Puderzucker bestäuben.

 


 

 

Wer mag, kann sie  mit einer Glasur aus getrockneten Himbeeren, Wasser & Puderzucker bepinseln und Himbeerpulver und Pistazienstückchen drüberbröseln. 

 



 

Muß aber nicht sein - schmecken auch so ausgezeichnet :)



 

Sonntag, 29. November 2020

*ADVENT*ADVENT*

 

 

Wer kommt mit nach Stockholm an diesen zauberhaften Kiosk auf einen Becher Glögg mit  Pfefferkuchen?

 


 

 Na gut, vielleicht nicht heuer. Verschieben wir halt auf nächstes Jahr, machen es uns zuhause gemütlich und bummeln durch schöne Bücher.

 

*Ich wünsch' Euch einen schönen ersten Advent *

 

Die Bilder sind aus meinem Weihnachtsbuch GOD JUL - Weihnachten in STOCKHOLM * KOPENHAGEN * OSLO * REYKJAVIK

 

 

Sonntag, 22. November 2020

*HISTORY & BEAUTY*


 Unsere Cadolzburg -

groß und verspielt steht sie da!

 

 

Als ich Mary-Lou, einer Engländerin mit einem entzückenden Cottage Garden, auf einen Instagram-Kommentar  antwortete, daß ich exakt in dem kleinen Dorf hinter der Burg wohne, schrieb sie mir:

 

 

 

Oh, you lucky thing! Must be lovely to have that history and beauty so close by!

 

 


 

Da kann ich nur sagen - recht hat sie! 

 


 

Es ist jedesmal wunderschön, auf diese alte Burg zu schauen. Schon beim Runterfahren ins Dörfchen begrüßt sie mich majestätisch. Und nachts sogar mit Licht! Was für ein Glück :)

 

 

Montag, 16. November 2020

*QUITTENGLÜCK*

 

 

Wenn dir die Nachbar-Freundin so wunderbare Quitten schenkt....mach' eine Quitten Tarte draus! Habe ich gemacht. Aber keine "einfache", sondern eine Quitten Tarte Tartin. Nach meiner Art. Bitte nachmachen, denn sie schmeckt einfach köstlich!

 

 
 

*QUITTEN TARTE TARTIN*

 

65 g Butter

65 g Zucker

150 g Dinkelmehl Typ 630

1 Prise Meersalz

1 Ei


***


5 - 6 Quitten - je nach Größe


***


50 g Butter

100 g Zucker


Die Quitten vom Flaum befreien, schälen, vierteln, entkernen und in etwas Zuckerwasser fast weich kochen. Abkühlen lassen.


Den Teig zubereiten, zu einer Kugel formen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

 

Den Backofen auf 200 Grad stellen


Anschließend in einer großen Pfanne die Butter schmelzen lassen und den Zucker dazurühren. Jetzt NICHT karamellisieren lassen, sondern gleich die Quittenstücke mit der runden Seite nach unten in die Butter-Zucker-Mischung legen. Wer keine Pfanne mit abnehmbaren Stiel hat, gibt die Mischung gleichmäßig in eine Tarteform.


Nun den ausgewellten Teig vorsichtig über die Früchte legen und die Pfanne oder Tarteform in den Backofen stellen. 


35 - 40 Minuten backen, bis der Teig schön goldbraun ist.


Noch heiß auf eine Platte stürzen



 

 
 
Also - bitte Nachbacken, solange es noch so aromatische Quitten gibt! 
 
Die entzückende Mäuse-Ballerina habe ich übrigens von einer anderen Freundin bekommen. Muß nur aufpassen, damit sie meine Fellnasen nicht erwischen ;)




Freitag, 30. Oktober 2020

*RUSSIAN TEA CAKES*

 

 

Tee geht ja immer bei mir. Seit vergangener Woche genieße ich ihn mit himmlischen Walnuß-Plätzchen nach einem Rezept von Theresa. Auch hier gibt's wieder eine ausdrückliche Empfehlung zum Nachbacken, da sie einfach köstlich schmecken und ruckzuck zubereitet sind!

 

*RUSSIAN TEA CAKES*

 

50 g gehackte Walnüsse

115 g kalte Butter

30 g Puderzucker

1 Päckchen Bourbon Vanillezucker

140 g Dinkelmehl Type 630

1 Prise Salz

*

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

 

Die Walnüsse in einer Pfanne leicht rösten, danach abkühlen lassen. Die Butter kleinwürfeln. Alle übrigen Zutaten zur Butter hinzufügen und fein krümelig vermischen. Die Krümel rasch zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig zu einer Rolle formen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese zu kirschgroßen Kugeln formen. Die Kugeln auf ein Blech mit Backpapier legen und 30 Minuten kühl stellen.

 

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. 

 

Das Gebäck 20 bis 25 Minuten backen. Den Puderzucker mit dem Zimt vermischen und die noch leicht warmen Kugeln darin wälzen. In einer luftdichten Dose aufbewahren.

 




Meine Zutaten für die nächsten russischen Kekse liegen schon wieder bereit :)

 


Montag, 26. Oktober 2020

*SONNTAGSSEMMELN*

 

 

Seit ewigen Zeiten habe ich mich wieder einmal an's Semmelbacken gewagt. Zum Glück. Denn sie sind sensationell gut geworden :) Außen knusprig und innen schön feucht. Das Rezept stammt von meiner Schwägerin Ingrid.

 

*CIABATTA BRÖTCHEN*

500 g Dinkelmehl 630 - oder Weizenmehl 550

1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe 

1 1/2 TL Meersalz

350 g lauwarmes Wasser

1 - 2 EL Pflanzenöl

 

Das Mehl mit dem Meersalz, der aufgelösten *Hefe - dazu 50 g Wasser abnehmen -   300 g Wasser und dem Öl zu einem eher feuchten Teig gut verrühren und abgedeckt für mindestens 12 Stunden kühl oder kalt  stehen lassen. Allerdings darf der Kühlschrank nicht sehr kalt eingestellt sein, da sonst die Hefe  ihren Job nicht  machen kann ;)

Den Teig - er muß jetzt nicht mehr gehen und soll auch seine Luftblasen behalten! - auf ein Brett oder die Arbeitsplatte geben.  Mit einem Teigschaber  Semmeln oder Stängchen abstechen, in Mehl wälzen,  vorsichtig formen - nicht kneten! - und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das ist  anfangs etwas tricky, aber es funktioniert ;) Danach alle Brötchen mit einem scharfen Messer einschneiden. 


In den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen 1 Tasse heißes Wasser stellen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen.


*Bei Trockenhefe - die ich fast ausschließlich nehme -, kann alles gleich zusammengerührt werden.

 

 

Backt sie nach!

Sie schmecken mit Sicherheit auch unter der Woche :)

 

Nachtrag.....

Auf die Arbeitsplatte kann man auch etwas Wasser - statt Mehl - geben und den Teig draufgleiten lassen. Danach wie oben verfahren.  


 

Sonntag, 25. Oktober 2020

*COFFEETIME*

 

Heute nehme ich Euch mal mit nach Fürth und stelle Euch zwei schöne Cafés vor

 

 

 

Als erstes besuchen wir den wunderschönen alten Stadtpark

 



 

 Die Freilichttribüne mit Blick auf den Weiher


 
 

Herbststimmung im Wasserbecken 

 

 

 

Etwas versteckt sehen wir schon das denkmalgeschützte STADTPARKCAFÉ hervorspitzen



 

Das geschichtsträchtige Café wurde 1951, anlässlich der Landesgartenschau von der Bayerischen Milchversorgung erbaut. Die damalige Milchgaststätte wurde im Laufe der Jahre liebevoll und originalgetreu saniert. Auf der Karte stehen feine Vollwertgerichte, hausgemachte Kuchen und natürlich Milchkaffees mit dicken Schaumkronen :)

 


 

Die Originalgemälde der Bayerischen Milchversorgung sind außen und innen noch zu bewundern


 


 

Das Stadtparkcafé - einfach süß :)

 


 

 

Nun haben wir den Stadtpark verlassen, sind nur kurz über die Straße gelaufen und befinden uns......

 

 

 

 

........ in der kleinen, aber feinen Adenauer-Anlage

 


 

Auf altem Kopfsteinpflaster steht hier der netteste Kiosk im Grünen - das MILCHHÄUSLE





 

Hier gibt's frischen Kuchen aus der alteingesessenen Bäckerei Weinmühle, herzhafte Snacks, Eis und gute Getränke

 

 


 

Viel stimmungsvoller kann man den sonnigen Herbst nicht genießen, oder!?

 


Fürth - immer wieder schön!