Sonntag, 24. Dezember 2017

*CHERRY X-MAS*



Mit diesem knusprigen Kirschkuchen möchte ich Euch eine fröhliche Weihnachtszeit wünschen!




Macht es Euch gemütlich!




Allein, mit Freunden oder mit Euren Lieben :)

 


Ich freue mich auf jeden Fall auf viele lange Teestunden mit schöner Lektüre. Hier z.B. seht Ihr meine neueste Errungenschaft. NEW YORK CHRISTMAS - Rezepte & Geschichten. Eine gelungene Mischung!




Und wer jetzt Lust auf's Nachbacken bekommen hat.....Einfach einen Teig nach DIESEM Rezept herstellen, in eine beliebige gebutterte & bemehlte Form geben. Mit einer dicken Schicht sauren Marmelade - ich nahm selbstgekochte Sauerkirsch Marmelade - bestreichen und mit den ausgestochenen Sternchen belegen. Etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen bis der Teig leicht Farbe angenommen hat.




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*GOD JUL*
*JOYEUX NOEL*
*HYVAA JOULUA*
*FELIZ    NAVIDAD*
*SAWADEE  PEE MAI*
**MERRY CHRISTMAS** 
***SCHÖNI WIENACHT***
****ZALIG KERSTFEEST****
*****BOZE    NARODZENIE*****
*****BUONE FESTE NATALIZIE*****
*NOELINIZ V YENI YILINIZ KUTLU OLSUN*
*POZREVLYAYU S PRAZDNIKOM ROZHDESTVA*
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*FROHE WEIHNACHTEN*

Donnerstag, 21. Dezember 2017

*DECEMBERVIBES*

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*AUSGEHEN*CHILLEN*ARBEITEN*

Mein Dezember :)
 



Drei mal werden wir noch wach.....

 

Samstag, 16. Dezember 2017

*FORTUNE CHINOISE*



*DAS GESCHENK*
Joe Lederer

Einmal habe ich eine Zeitlang in China gelebt. Ich war im Frühling in Shanghai angekommen, und die Hitze war mörderisch. Die Kanäle stanken zum Himmel, und immer war der ranzige, üble Geruch von Sojabohnenöl in der Luft. Ich konnte und konnte mich nicht eingewöhnen. Neben Wolkenkratzern lagen Lehmhütten, vor denen nackte Kinder im Schmutz spielten. Nachts zirpten die Zikaden im Garten und ließen mich nicht einschlafen.

Im Herbst kam der Taifun, und der Regen stand wie eine gläserne Wand vor den Fenstern. Ich hatte Heimweh nach Europa. Da war niemand, mit dem ich befreundet war und der sich darum kümmerte, wie mir zumute war. Ich kam mir ganz verloren vor in diesem Meer von gelben Gesichtern.




Und dann kam Weihnachten. Ich wohnte bei Europäern, die chinesische Diener hatten. Der oberste von ihnen war der Koch, Ta-tse-fu, der große Herr der Küche. Er radebrechte deutsch und war der Dolmetsch zwischen mir und dem Zimmer-Kuli, dem Ofen-Kuli, dem Wäsche-Kuli und was es da eben sonst noch so an Dienerschaft im Haus gab. Am Heiligen Abend, ich saß wieder einmal verheult in meinem Zimmer, überreichte mir Ta-tse-fu ein Geschenk. Es war eine chinesische Kupfermünze mit einem Loch in der Mitte, und durch das Loch waren viele bunte Wollfäden gezogen und dann zu einem Zopf zusammengeflochten. "Eine   sehr alte Münze", sagte der Koch feierlich. "Und die Wollfäden sind von mir und mein Frau und von Zimmer-Kuli und sein Schwester und von Eltern und Brüder von Ofen-Kuli, von uns allen sind die Wollfäden." 




Ich bedankte mich sehr. Es war ein merkwürdiges Geschenk - und noch viel merkwürdiger, als ich zuerst dachte. Denn als ich die Münze mit ihrem bunten Wollzopf einem Bekannten zeigte, der seit Jahrzehnten in China lebte, erklärte er mir, was es damit für eine Bewandtnis hatte:

Jeder Wollfaden war eine Stunde des Glücks. Der Koch war zu seinen Freunden gegangen und hatte sie gefragt: "Willst du von dem Glück, das dir für dein Leben vorausbestimmt ist, eine Stunde des Glücks abtreten?"

Und Ofen-Kuli und Zimmer-Kuli und Wäsche-Kuli und ihre Verwandten hatten für mich, für die fremde Europäerin, einen Wollfaden gegeben, als Zeichen, dass sie mir von ihrem eigenen Glück eine Stunde des Glücks schenkten. Es war ein großes Opfer, das sie brachten. Denn wenn sie auch bereit waren, auf eine Stunde ihres Glücks zu meinem Gunsten zu verzichten - es lag nicht in ihrer Macht zu bestimmen, welche Stunde aus ihrem Leben es sein würde. Das Schicksal würde entscheiden, ob sie Glücksstunden abtraten, in denen ihnen ein reicher Verwandter sein Hab und Gut verschrieben hätte, oder ob es nur eine der vielen Stunden sein würde, die sie glücklich beim Reiswein saßen; ob sie die Glücksstunde wegschenkten, in der das Auto, das sie sonst überfahren hätte, noch rechtzeitig bremste - oder die Stunde, in der das junge Mädchen vermählt worden wäre.




Blindlings und doch mit weit offenen Augen machten sie mir, der Fremden, einen Teil ihres Lebens zum Geschenk.

Nun ja, die Chinesen sind abergläubisch. Aber ich habe nie wieder ein Weihnachtsgeschenk bekommen, das sich mit diesem hätte vergleichen lassen.

Von diesem Tag an habe ich mich in China zu Hause gefühlt. Und die Münze mit dem bunten Wollzopf hat mich jahrelang begleitet.

Ich habe sie nicht mehr.

Eines Tages lernte ich jemanden kennen, der war noch übler dran als ich damals in Shanghai. Und da habe ich einen  Wollfaden genommen, ihn zu den anderen Fäden geknüpft - und habe die Münze weitergeschenkt.




***

Diese berührende Geschichte schlummert schon einige Jahre in meinem Bücherregal. Jedes Jahr habe ich den Zeitpunkt zum Erzählen verpaßt. Heuer kam sie mir zum Glück rechtzeitig in den Sinn :)

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Die entzückenden Bilder stammen alle von der fantasievollen Französin Gaëlle Boissonnard.




Samstag, 9. Dezember 2017

*MIDWINTER TALES*

Foto: Uli Zrenner-Wolkenstein


Heute Abend werde ich mit dem Stefanie Boltz Trio sanft in den 2. Advent gleiten. Mit dem Winter- & Weihnachtsprogramm MIDWINTER TALES soll Stefanie Boltz Musik auf die Bühne bringen, die sie scheinbar dem Winterschlaf entlockt hat. Ein Eintauchen in seltene Songperlen wird im Programmheft versprochen.

Ich bin bereit!

***

Und Ihr so?
Wer in der Nähe wohnt und Lust hat, kann vielleicht noch an der Abendkasse Karten erwischen.... Und falls mich jemand sieht - bitte ansprechen :)



Donnerstag, 7. Dezember 2017

*WINTERPASTA*



Inspiriert durch Kät's Essen am Wochenende, kreierte ich heute eine winterliche Pasta mit sommerlichen Touch. Dazu gab es Weißwein mit einem guten Schuß Schlehenlikör.

 


Wer das leckere Gericht nachkochen möchte, sollte Folgendes parat haben:

*Spaghetti
*selbstgemachtes Zitronenöl - dazu ein gutes Öl (ich hatte Avocadoöl) mit  Zitronensaft und -abrieb vermischen 
*gebratene Speckdatteln
*Pecannüsse - grob gehackt
*Chiliflocken
*Meersalz
*Parmesan
*Rucola
*Himbeeren

Die Spaghetti kochen und sofort mit dem Zitronenöl vermischen. Die restlichen Zutaten vorsichtig hinzufügen.

  


Alles kann natürlich wieder nach eigenem Geschmack ausgetauscht werden. Statt der Speckdatteln könnte ich mir gut Avocadowürfel mit Granatapfelkernen vorstellen......

Ausprobieren :)


Montag, 4. Dezember 2017

*OH, DU FRÖHLICHE*



.....Adventszeit!
Der Anfang ist gemacht - am vergangenen Samstag hatte ich mit Schwester & Mam einen sehr vergnüglichen Abend im Concept Store WIGNER in Zirndorf. Zu Beginn  gab es  äußerst köstliches Essen.




Kät hatte gekocht. Und das machte sie einfach fantastisch!
Noch nie habe ich einen besseren Shrimpscocktail gegessen. Mit Mango-Chili-Sauce, Avocado, Salat, Limonenvinaigrette und Rote Beete Sprossen.
Himmlisch!
 



Später unterhielt uns die Schauspielerin Michaela May mit heiteren und besinnlichen Weihnachtsgeschichten. Maria Reiter am Akkordeon zeigte sich als perfekte Begleitung und erinnerte mich sehr an unseren Dad, der ein leidenschaftlicher Konzert-Akkordeonspieler war. 

Ein herzliches DANKESCHÖN an die beiden Damen - ich hätte noch viel länger zuhören können :)

 

Samstag, 18. November 2017

*TOMATO LOVER*



Vor einigen Tagen habe ich sie ins Warme geholt - die letzten Tomaten aus dem Garten. Jetzt hoffe ich natürlich, daß ein Großteil noch nachreift, denn sie schmecken viel besser als alles, was man so an Tomaten kaufen kann...

 


Außerdem könnte ich dann noch öfter mein *FALSCHES THUNFISCH TATAR* damit zubereiten. Was das ist? Thunfisch-Tatar ist mein Lieblingsgericht beim Japaner. Irgendwann habe ich festgestellt, daß man den Thunfisch super durch GUTE Tomaten ersetzen kann. Gemischt mit einer perfekt reifen Avocado und übergossen mit einer Soße aus Soja-Soße, frischen Knoblauch, Chili, geröstetem Sesamöl, Avocadoöl, ein paar Tröpfchen Agavendicksaft, etwas Meersalz kommt das Ganze ziemlich nah an's Original hin. Ein Schälchen Duftreis dazu macht alles perfekt!





Ein dickes DANKESCHÖN geht außerdem an dieser Stelle an den Nachbarn für's Ziehen der Pflänzchen und an Mr. B. für's Hüten der Paradiesäpfel :)

Gerne nächstes Jahr wieder.....